In Irland haben nur Frauen, die in Lebensgefahr sind, das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. Alle anderen riskieren bis zu 14 Jahre Haft, auch wenn sie Opfer einer Vergewaltigung geworden sind oder ihre Gesundheit gefährdet ist.

 

Irland muss den Schwangerschaftsabbruch endlich entkriminalisieren !

In Irland haben nur Frauen, die in Lebensgefahr sind, das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. Alle anderen riskieren bis zu 14 Jahre Haft, auch wenn sie Opfer einer Vergewaltigung geworden sind oder ihre Gesundheit gefährdet ist.

 

Irland muss den Schwangerschaftsabbruch endlich entkriminalisieren!

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Die vollständige Petition

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

Irland hat eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze weltweit. Nur Frauen, die in Lebensgefahr sind, haben ein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. In allen anderen Fällen wird der Abbruch einer Schwangerschaft als Straftat eingestuft und kann mit bis zu 14 Jahren Haft geahndet werden.

Die restriktive Gesetzgebung verwehrt Frauen und Mädchen den Zugang zu einem sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch, auch im Fall von Vergewaltigung, Inzest, Gefährdung der Gesundheit und schweren oder lebensbedrohlichen Fehlbildungen des Fötus. Damit verstösst Irland gegen die fundamentalen Rechte der Frauen. Jedes Jahr sind etwa 4000 Frauen und Mädchen gezwungen, Irland zu verlassen, um in einem anderen Land einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen. Frauen, denen die finanziellen Mittel fehlen oder die aus gesundheitlichen Gründen nicht reisen können, haben keine andere Wahl, als heimlich abzutreiben oder ihre unerwünschte Schwangerschaft zu akzeptieren. Sie alle haben das Gefühl, wie Kriminelle behandelt zu werden und schämen sich dafür, ihre Schwangerschaft abbrechen zu wollen.

Herr Ministerpräsident, Sie haben die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Irland diese Frauen nicht länger wie Kriminelle behandelt.

Die Unterzeichnenden fordern Sie auf,

  • den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren, indem alle Sanktionen gegen Frauen und das medizinische Personal aufgehoben werden;
  • die gesetzlichen Grundlagen zu ändern (die Verfassung und das Gesetz über den Schutz des Lebens während der Schwangerschaft), um den Frauen einen sicheren und legalen Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch zu garantieren, zumindest im Fall von Vergewaltigung, Inzest, Gefährdung der Gesundheit oder schweren fötalen Fehlbildungen;
  • das Gesetz über die Regelung der Informationen aufzuheben, mit dem verhindert wird, dass das medizinische Personal den Frauen vollständige Informationen über den Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung stellen kann.
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Datenschutz

Von Ihren Angaben werden nur Vorname, Name und Wohnort auf eine Liste ausgedruckt und dem irischen Ministerpräsidenten, Herr Enda Kenny, übergeben. Ihre E-Mail-Adresse dient dazu, doppelte Unterschriften auf der Petition zu vermeiden und Aktualisierungen zu verschicken, falls Sie unsere Newsletter abonnieren.

Ihre Angaben werden nur von Amnesty International gebraucht und nicht an Dritte weiter gegeben oder verkauft.

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Amnesty International
Speichergasse 33
CH-3001 Bern

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

Irland hat eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze weltweit. Nur Frauen, die in Lebensgefahr sind, haben ein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. In allen anderen Fällen wird der Abbruch einer Schwangerschaft als Straftat eingestuft und kann mit bis zu 14 Jahren Haft geahndet werden.

Die restriktive Gesetzgebung verwehrt Frauen und Mädchen den Zugang zu einem sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch, auch im Fall von Vergewaltigung, Inzest, Gefährdung der Gesundheit und schweren oder lebensbedrohlichen Fehlbildungen des Fötus. Damit verstösst Irland gegen die fundamentalen Rechte der Frauen. Jedes Jahr sind etwa 4000 Frauen und Mädchen gezwungen, Irland zu verlassen, um in einem anderen Land einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen. Frauen, denen die finanziellen Mittel fehlen oder die aus gesundheitlichen Gründen nicht reisen können, haben keine andere Wahl, als heimlich abzutreiben oder ihre unerwünschte Schwangerschaft zu akzeptieren. Sie alle haben das Gefühl, wie Kriminelle behandelt zu werden und schämen sich dafür, ihre Schwangerschaft abbrechen zu wollen.

Herr Ministerpräsident, Sie haben die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Irland diese Frauen nicht länger wie Kriminelle behandelt.

Die Unterzeichnenden fordern Sie auf,

  • den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren, indem alle Sanktionen gegen Frauen und das medizinische Personal aufgehoben werden;
  • die gesetzlichen Grundlagen zu ändern (die Verfassung und das Gesetz über den Schutz des Lebens während der Schwangerschaft), um den Frauen einen sicheren und legalen Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch zu garantieren, zumindest im Fall von Vergewaltigung, Inzest, Gefährdung der Gesundheit oder schweren fötalen Fehlbildungen;
  • das Gesetz über die Regelung der Informationen aufzuheben, mit dem verhindert wird, dass das medizinische Personal den Frauen vollständige Informationen über den Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung stellen kann.
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Irland hat eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze weltweit. Seit 1983 legt die Verfassung fest, dass das Leben des Fötus mit dem Recht auf Leben der schwangeren Frau gleichzusetzen ist. Seit 1992 erlaubt das Gesetz eine Abtreibung einzig in Fällen, in denen die Frau in Lebensgefahr ist. In der Praxis ist allerdings schwer abzuschätzen, ab wann ein solches Risiko besteht. Im Oktober 2012 starb Savita Hallapanavar in einem irischen Spital an einer Infektion in Folge einer Fehlgeburt, weil die Ärzte zu lange gezögert hatten, die Schwangerschaft abzubrechen.

Mit der restriktiven Gesetzgebung missachtet Irland die Menschenrechte Tausender von Frauen und Mädchen. Jeden Tag sehen sich zwischen 10 und 12 Frauen gezwungen, für eine Abtreibung nach Grossbritannien zu reisen, da ihnen in Irland keine sicheren und legalen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Gemäss internationalem Recht sind die Staaten dazu angehalten, den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu gewährleisten und diese zu entkriminalisieren, zumindest wenn das Leben oder die psychische oder physische Gesundheit der Frau bedroht sind, sowie im Falle von Vergewaltigung, Inzest oder schweren oder lebensbedrohlichen Fehlbildungen des Fötus.

Mit der Kampagne «My Body, My Rights» verlangt Amnesty International von Irland, den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren, indem alle Sanktionen gegen Frauen und das medizinische Personal aufgehoben werden und die Gesetzgebung angepasst wird, damit die Rechte der Frauen, insbesondere das Recht auf Leben, auf Gesundheit, auf Nichtdiskriminierung, auf Privatleben sowie das Recht, keine Folter oder Misshandlungen zu erleiden, voll und ganz gewährleistet werden.

Mehr zu Folgen der Abtreibungsgesetzgebung in Irland

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